Reiseführer Florenz - Das Castello del Nero Luxus in Florenz

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Das Zentrum von Florenz

Der Ausgangspunkt unserer Route ist Piazza del Duomo (Domplatz). Das Hauptgebäude welches sich auf diesem Platz befindet ist der Dom oder die Cattedrale di Santa Maria del Fiore. Gelegen inmitten des Domplatzes (Piazza del Duomo) ist die Kathedrale so gross, dass es unmöglich ist ihre Grösse und Schönheit aus der Nähe zu würdigen. Mit der Grösse und der Höhe ihrer Kuppel, la Cupola di Brunelleschi, dominiert das Gebäude die Stadt Florenz. Die Konstruktion des Domes begann im Jahre 1296, aber viele Veränderungen und Restaurierungen folgten in den Jahrhunderten  bis zum Jahre 1887, in welchem seine neogotische Frontseite gebaut wurde.
Die Absicht des revolutionären Architekten Brunelleschi war es, das grösste Gebäude zu bauen, das jemals ohne Gerüste gebaut wurde. Es gibt 436 hinaufführendeTreppchen und während sie hinaufaufsteigen kann man eine innere Struktur sehen welche den Säulen als Plattform dient, um die äussere Struktur stützen. Die Kacheln welche die Kuppel von aussen bedecken, sind in Form einer Fischgräte angeordnet, eine Modalität die es erlaubt, sich von selbst zu stützen, eine ähnliche Tecknik welche auch am Pantheon in Rom angewandt wurde. Der Innenbereich der Kuppel des Brunelleschi Doms ist mit dem Letztem Gericht von Vasari dekoriert. Der Haupteingang des Domes ist mit einer neogotischen  Fassade geschmückt aus rosa und grünem Mamor, diese Eigenschaft wurden zwischen den Jahren 1871 und 1887 hinzugefügt, um den Stil des Campanile von Giotto wiederzugeben, der berühmte Turm, welcher sich auf der rechten Seite vom Haupteingang befindet.
Wenn man in die Kathedrale eintritt, ist es sicherlich die beeindruckende Grösse, welche am meisten die Aufmerksamkeit anzieht. Der Dom wurde gebaut um 20.000 Personen fassen zu können. Einige Meter weiter im Inneren kann man die Treppen zu Santa Reparata hinabsteigen, die Krypta unter dem Dom, wo sich die Reste der antiken Kirche befinden (eben Santa Reparata), wurde im 4 Jahrhundert gebaut und 1296 niedergerissen, um dem Bau des Florenzer Domes Platz zu machen. Ein grossen Heiligtum aus achteckigem Marmor dekoriert von Baccio Bandinelli umgibt den Altar, welches wiederum von einem Marmorfussboden umgeben ist. Auf die Brunelleschi Kuppel zu gehend, kann man beobachten, dass der Fussboden so angeordnet ist, um ein Labyrint zu bilden, welches am besten von oben zu sehen ist. Im östlichem Teil des Domes gibt es drei Altarnischen welche jeweils 5 kleine Kirchen beherbergen, gekrönt mit Miniaturkopien des Domes. Das Fenster ist von Lorenzo Ghilberti und es wird auf das 15. Jahrhundert datiert.
In der Rolle des Stadtarchitekten hat Giotto den Campanile im Jahre 1334 entworfen und wurde im Jahre 1359, 22 Jahre nach seinem Tode fertiggestellt. Mit 85 Metern (276 feets) ist der Campanile von Giotto kaum kleiner als die Kuppel des Brunelleschi. Dekoriert mit gothischen Fenstern, rosa, grünem und weissem Marmor und im Flachrelief in Terrakotta, gemacht von Andrea Pisano, bietet der Campanile einen unvergleichlichen Ausblick über die Stadt.
Gleich vor dem Eingang des Domes findet man den Taufstein (battistero). Mit seinen berühmten Türen kann man ihn als ältestes Gebäude der Stadt betrachten, datiert auf das Jahr 400. Die Decke ist ein Mosaik, welches das Jüngste Gericht abbildet und im 13. Jahrhundert hinzugefügt wurde, genau oberhalb des achteckigen Brunnens, in welchem viele berühmte Florenzer getauft wurden, einschliesslich Dante Alighieri. Der wichtigeste Teil des Taufsteines, abgesehen vom Fussboden in welchem die Sternzeichen dargestellt sind, ist ohne Zweifel die Porta del Paradiso (Tür zum Paradies), was nichts anderes ist als die östliche Türe des Gebäudes.

Um das Ende der Pest zu feiern, wurden im Jahre 1401 die Türen an Lorenzo Ghiberti in Auftrag gegeben und  21 Jahre später fertiggestellt. Der Name La Porta del Paradiso (Die Tür zum Paradies) wurde ihnen von Michelangelo gegeben, welcher davon begeistert war. Die urgsprünglichen Türen sind im Musem der Künste des Domes ausgestellt, diejenigen des Taufsteines sind selbstverständlich eine Kopie.


Guide of Florence by Castello del Nero: The Brunelleschi dome

Seitlich sich rechts haltend, ausserhalb an der Kathedrale entlang gehend, direkt hinter der Brunelleschi Kuppel liegt das Kunstmusem des Domes (Museo dell’Opera del Duomo). Dieses Musem ist der Sitz von vielen römischen und etruskischen Skulpturen und Särgen, sowie auch vielen Statuetten, wie etwa die Madonna mit den Glasaugen von Arnolfo di Cambio, andere Kunstwerke von Donatello, Della Robbia und Ciuffagni, welche ständig ausgestellt sind, auch wenn sicherlich das Hauptkunstwerk La Pietà von Michelangelo ist.

Einmal das Kunstmuseum des Domes verlassen und hinter sich gelassen, geht man nach rechts in Via del Proconsolo wo man auf der linken Seite Palazzo Nonfinito findet, dann das Anthropologische Museum und nach Süden weitergehend bis Piazza San Firenze trifft man auf den Bargello.


Guide of Florence by Castello del Nero: The Bargello

Il Bargello wurde im Jahre 1255 als Rathaus der Stadt gebaut. Il Bargello ist das älteste Regierungsgebäude der Stadt Florenz, welches bis zum heutigen Tag Bestand hatte. Seit dem 16. Jahrhundert hat es den Polizeichef und ein Gefängnis bis zum Jahre 1780 beherbergt. Il Bargello wurde darauf im Jahre 1865 in ein Nationalmuseum umgewandelt. Heute ist es berühmt für seine prächtige Sammlung an Meisterwerken der Renaissance ganzer Säale gewidmet an Verrocchio, Donatello und Michelangelo.

Nach dem Besuch des Bargello gehen wir erneut weiter in Richtung Via del Proconsolo und die erste Strasse rechts in Via Dante Alighieri. Das erste Gebäude, zu sehen auf der rechten Seite, ist Badia Fiorentina. Diese Abtei ist eine der ältesten Kirchen der Stadt Florenz datiert auf das Jahr 978. Im Inneren kann man den herrlichen von Mino da Fiesole gemeisselten Altar bestaunen. Der Künstler ist übrigens auch Autor der Skulpturen auf dem Sarg von Ugo di Toscana. In Badia Fiorentina findet man die Erscheinung der Vergine a San Bernardo (Jungfrau zu Sankt Bernhard) von Filippo Lippi.  
Rechts vom Altar öffnet sich die Tür in Richtung Chiostro degli Aranci, wo die Mönche Orangen anbauten. Man kann ausserdem eine Freske von Bronzino bestaunen. Lässt man Badia Fiorentina hinter sich, geht man nach links weiter in Via Dante Alighieri, wie der Name schon ankündigt, beherbergt die Strasse das Haus des berühmten Schriftstellers Dante Alighieri. Dieses mittelalterliche Gebäude ist ganzheitlich dem Leben und den Werken Dantes gewidmet.

Wenige Schritte weiter nach Norden trifft man auf die Kirche Santa Margherita de´Cerchi wo Dante das erste mal Beatrice Portinari sah, jene Frau welche er in seiner Poesie idealissierte.  Die Kirche ist jetzt wichtig zu erwähnen, da sie oft barocke Kammermusik oder Orgelkonzerte und einen sehr schönen Altar von Neri di Bicci beherbergt. In diesem Moment müsste man sich in Via del Corso befinden und weitergehen nach rechts, um dann die Strasse zu überqueren in Richtung Borgo degli Albizi mit dem Palazzo Nonfinito auf der linken Seite. Die Strasse ist die älteste Strassenverbindung von Florenz nach Rom zu kaiserlichen Zeiten. Wir gehen weiter nach Osten in Richtung Santa Croce.


3 Nächte in der gebuchten Zimmerkategorie
  
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